Fujifilm X-A2 – Der kleine Riese im Test

Die X-A2 von Fujifilm ist vielleicht klein, aber ihre Bildqualität kann sich sehen lassen, vor allem wenn es um das Rauschverhalten geht. Für Blogger und Selfie- Fans ist bestimmt auch der neue Klappbildschirm interessant.

Handling

x-a2Durch ihre Größe ist die X-A2 sehr kompakt und nimmt kaum Platz in der Tasche ein, lediglich Leute mit sehr großen Händen werden mit der Kamera etwas Probleme bekommen. Für Selfie- Fans aber wird diese Größe zusammen mit dem 175° Klappbaren Display genau recht kommen, denn so kann man wunderbar auch einhändig Selfies machen oder Filmen. Das Gehäuse besteht aus Plastik und ist mit Kunstleder überzogen, was der X-A2 einen leichten Retrolook verleiht. Auf einen Sucher hat Fujifilm bei der X-A2 verzichtet, so muss man sich mit dem Live-View der Kamera begnügen.



Bildqualität

x-a2 3Das Rauschverhalten der X-A2 ist dank des 16 Megapixel APS-C Sensors einsame spitze, erst ab einem ISO-Wert von 12.800 und 25.600 lässt sich störendes Rauschen erkennen. Der maximale ISO ist 25.600 und der minimale ISO ist 100, wenn man im JPEG- Format Fotografiert. Beim RAW- Format ist der min. ISO 200 und der max. ISO 6.400. Das gute Rauschverhalten bringt allerdings auch einen kleinen Nachteil mit sich, um das Bildrauschen möglichst gering zu hallten benutzt Fujifilm die Weichzeichnung. Dadurch erkennt man bei einem ISO von 3.200, dass die Detailgetreue sichtlich abnimmt. Dafür schafft es die Fujifilm X-A2 auch bei schlechten Lichtverhältnissen für gute Aufnahmen zu sorgen. Serienbildaufnahmen schafft die X-A2 mit 5,6 Vollbildern pro Sekunde, bei JPEG Aufnahmen hält sie das ca. 35 Bilder lang durch und bei RAW Aufnahmen ca. 12 Bilder und legt dann eine kurze Pause ein. Video- Aufnahmen werden in Full-HD mit 30 Bildern pro Sekunde aufgenommen, für den Ton ist ein Stereo Mikrofon integriert, leider fehlt aber ein Anschluss für ein externes Mikrofon.

Ausstattung

x-a2 4Neben wählbaren Motivprogrammen und einer Motivautomatik, gibt es auch manuelle Einstellungsmöglichkeiten in der Programmautomatik, Zeitautomatik, Blendenautomatik und einen komplett manuellen Modus. Des weiteren gibt es acht verschiedene Bildeffekte, wie z.B. Lochkamera und sechs verschiedene Filmmodi zur Verfügung. Der Display der X-A2 hat eine Größe von 3 Zoll und eine Auflösung von 920.000 Bildpunkten. Sehr praktisch ist das integrierte WLAN, allerdings gestaltet sich der Umgang mit der Smartphone App etwas umständlicher als bei anderen Anbietern. So muss man z.B. für eine andere Aktion das Smartphone via App immer wieder neu verbinden. Die Akku Leistung ist mit ca. 400 – 450 Aufnahmen pro Aufladung recht gut. Ein kleiner Blitz ist auch in der X-A2 integriert, wem dieser nicht ausreicht kann auch einen externen Blitz an dem dafür vorgesehenen Schuh befestigen.

Fazit:

x-a2 2Die Fujifilm X-A2 hat ihre Schwächen, aber auch ihre Stärken. Der Autofokus zeigte sich etwas langsam, dafür ist die Bildqualität umso besser. Amateure werden mit dieser Kamera ihren Spaß haben, für Einsteiger gibt es interessante Kreativmodis und auch bei schlechten Lichtverhältnissen gelingen tolle Bilder. Durch den Klappbaren Display lässt es sich leicht in ansonsten komplizierten Position heraus Filmen und die Bedienung mit einer Hand für Selfies oder Blogger gelingt sehr gut. Wer nach einer alternative sucht, die etwas weniger kostet, könnte sich für die Sony Alpha 5000 interessieren. Von uns bekommt die Fujifilm X-A2 4.6 Sterne, trotz ihrer kleineren Mängel ist sie eine super Kamera.



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